16. August 2019

Defibrillator an Bord?

Im öffentlichen Raum, in vielen Städten und Firmen stehen Defibrillatoren für den lebensrettenden Stromstoss bei plötzlichem Kreislaufstillstand zur Verfügung. Die Schifffahrtsgesellschaften auf unseren Schweizer Seen sitzen da genauso am Steuer, um ihren Passagieren eine erste Hilfe zu ermöglichen. 

Ein Defibrillator gehört wie der Rettungsring aufs Schiff

Das Schöne an der Schifffahrt ist ja, dass niemand von Bord kann, bis zum nächsten Halt.  Das gemeinsame Zusammensein auf dem Ausflug verbindet. Was aber, wenn der Herznotfall auf dem See bei vollem Schub eintrifft und nicht so schnell Land in Sicht ist? 

Jedes Transportunternehmen auf dem Wasserweg ist gefordert, seine Mannschaft auszubilden und ihre Schiffe auszurüsten – das gilt auf vier Rädern oder auf den Gleisen genauso. Denn das Wohl des Passagiers steht hoch im Kurs. 

Es zählt jede Minute, um einen Menschen mit plötzlichem Kreislaufstillstand zu retten. Trifft in den ersten zwei Minuten keine Hilfe mit Herzdruckmassage und dem anschliessenden Defibrillieren ein, sinken die Überlebenschancen massiv. Jede Stunde – 24 Mal pro Tag stirbt ein Mensch in der Schweiz an plötzlichem Herzkreislaufstillstand. Dem will resQshock mit Aufklärung und markenunabhängiger Beratung Gegensteuer geben.

Die Bevölkerung ist immer mehr sensibilisiert, wie einfach die Bedienung ist, um ein Menschenleben zu retten. Auch das Netz an First Responder, Menschen, die vor Ankunft der Rettungskräfte helfen können, verdichtet sich. Sie lassen sich ausbilden, ausrüsten und sind via App abrufbar, wenn in ihrer Nähe ein Herz in Not ist. Das können genauso Privathaushalte sein wie auch Taxifahrer oder Polizisten – oder eben eine Schiffscrew. 

 Sagt ihr uns, ob ihr an Bord eines Schiffes schon mal einen Defibrillator gesichtet habt?