12. Dezember 2019

Kinder lernen Leben retten

Wenn Kinder lernen Leben zu retten, sich selber vor Unfällen zu schützen und dabei spielerisch einen Ersthelfer-Kurs machen, imponiert das ungemein – und könnte wie Zähneputzen als festes Schulfach integriert werden. Zippo ist die Organisation, die während vier Schullektionen, den Kindern Herzdruckmassage unterrichtet, im Kurs Defibrillatoren einsetzt, Druckverbände und Schnittwunden versorgt, Gefahren bei Stürzen aufzeigt und den Kindern die Notfallnummern lehrt. Die Kinder gehen den Anschauungsbeispielen mit Verspieltheit, grosser Motivation und Teilnahme nach. 


Dabei ist der Zippo-Esel der Tollpatsch, der sich immer und überall verletzt, weil er eben nicht gelernt hat, wachsam in Notsituationen zu handeln und sich so selber vor Unfällen zu schützen. Dass für die erste Hilfe an anderen Mitmenschen, wirklich keiner zu klein ist, das beweisen die Primarschüler der 1. bis 4. Klasse in diesem Film: 

​Was Brayden bei den Bananen und Pippi Langstrumpf gemeinsam haben

Diese Sequenz aus vier Unterrichtsstunden könnte schweizweit Schule machen. Denn es bleiben auch für Erwachsene ganz wichtige Erkenntnisse aus der gespielten Situation: ein Mann bricht im Laden bei den Bananen zusammen, sein Name Brayden. Dass er nicht mehr atmet, dass vor Ort laut um Hilfe geschrien wird, dass Pumpen beim Brustbein wichtig ist, dass jemand den nächsten Defibrillator holt, dass es am besten zu Zweit geht – und dass jedes Kind Leben retten kann, aber von Erwachsenen Unterstützung braucht. 


Wie das Tempo der Herdruckmassage das Pippi Langstrumpf Lied vorgeben kann, dass ein Herz täglich Blut in der Menge von 50 Badewannen pumpen muss, und ja, dass Anna, die Puppe nach der Übung einfach kalt hatte und deshalb wieder angezogen werden musste – es gibt so viele gute Eselsbrücken, um jede Zippa und jeden Zippo im Schulunterricht als Ersthelfer zu bewegen. 


Video "Kinder lernen Leben retten"



Mehr über ERSTHELFER ZIPPO: www.ersthelfer-zippo.ch