04. März 2019

Hineingestopft

Nach dem Wort Infarkt gesucht und vor Schreck ganz schnell durchgeflogen, als Schreiberling ohne medizinischen, aber menschlichem Hintergrund erlaubt: das geht vom Auge unter die Niere, vom Hirn bis in die Knochen! Was alles an unserem Körper an Infarkt leiden kann, ist unglaublich beängstigend. Bleiben wir also beim Herz, um das es hier ja geht. 

I n f a r c i r e

Dem lateinischen Ursprung von infarcire, dem „hineinstopfen“, auf der Suche nach der Bedeutung weiter sinniert und zur Schlussfolgerung gekommen: alles was wir an Übermass hineinstopfen, führt zum Stau in einem Körperteil oder dem Kanal dazu. Und wir reden sinnbildlich und übertragen vom legendären Gotthard-Stau. 


Too much intus. Da kann es in Zeiten des übervollen Konsums nur eine Konsequenz sein, dann aufzuhören, wenn es zu viel wäre. Das „wäre“ ist dabei matchentscheidend. Wann wissen wir, wann genug ist? Wann stoppen wir beim Überborden? Am besten zu spät und dem Zeitpunkt, wenn Stresssympthome, Sinnkrisen und Alarmstufe auf rot stehen. Und da hilft kein Extra-Smoothie, kein Sonder-Suppentag, kein Intervall-Fasten oder kein alkoholfreier Ramadan wie viele nach Fasnacht mehr. 

 

Ist mal zu viel Müll im Sog, dann hat es dich. Und mich. Danke an alle, die da rechtzeitig 144 wählen, und IRGENDWEN da oben, der mir das Licht noch nicht ganz auslöscht. Euch gebührt grossen Herzdank.