13. Mai 2019

Automatisch mehr Lieblingszeit

Radelt ihr noch auf einem Drahtesel, der mit nur drei Gängen in die Gänge kommt? Oder seid ihr auf einem E-Bike unterwegs? Neuerdings frisiert, wie damals das Maxi Puch? 

Gibt es bei euch in der Küche so einen Garer, der auch grillt, frittiert und sich selber reinigt? Kennt ihr automatisch wie aus der Kanone geschossen, die Telefonnummer aus eurer Kindheit? Erinnert ihr euch automatisch an den Duft des ersten Kusses im Kindergarten? Oder an den Geruch der alten Turnhalle? 

Denkt ihr automatisch an wichtige Geburtstage oder benötigt ihr Hilfe mit einem Signal aus der digitalen Agenda? Kommt euch auch automatisch Prince in den Sinn, wenn ihr „Kiss“ hört? Oder lässt ihr euch mit Shazam helfen, um einen Song zu entdecken? Stellt sich bei euch auch automatisch gute Laune ein, wenn die Sonne scheint? Vergesst ihr automatisch die Zeit, wenn ihr am Fischen seid, Yoga macht oder malt? 

 

Halbautomatisch geweckt am morgen? Oder reicht das Vogelgezwitscher, um den Wecker zu ersetzen? Automatisch Zähne geputzt oder selber mit der Bürste Hand angelegt? Halbautomatisch Fensterscheiben gereinigt, rasiert oder gemäht? 

 

Automatisch unterwegs, halbautomatisch gekocht, gereinigt und geputzt, halbautomatisch erinnert, automatisch gut gelaunt, gesucht und gefunden. Die vielen Hilfen, die das Leben erleichtern, schenken dir Zeit für das, was dir wichtig ist. Seien sie automatisch oder halbautomatisch in Gedanken und Tun integriert, selber machen musst du es zwar trotzdem. Aber in kürzerer Zeit für mehr Leichtigkeit.

 

Drum gibt dir alles, was du automatisch wie im Schlaf verrichtest, mehr Zeit für Menschen und Dinge - bringt dich näher an das, was dir wirklich am Herzen liegt. Und das ist gut so.