06. Mai 2019

Aber ganz sicher!

Mitarbeitende sind ja landesweit mit dem Arbeitsgesetz geschützt und werden weniger als anderswo im hire & fire-System angestellt oder zu Hungerlöhnen ausgebeutet. Es gibt Gesamtarbeitsverträge, Gewerkschaften und in der Regel ein gesunder Verstand des Kapitäns auf einem hoffentlich sicheren Schiff oder anständige Führungsrichtlinien. 

Wir verbringen gut die Hälfte des Tages an der Arbeit, teilen hier viel Zeit mit Kollegen, tragen für eine Firma unser Gesicht gegen aussen oder sind im Aussendienst tätig. Wir gehen zur Arbeit, zum Bügle, gehen chrampfen. Im besten Fall sinnstiftend mit Begeisterung und Freude, ohne uns auf nächsten Freitag motivieren zu müssen.

Sicherheit für dich und deine Kundschaft

Wo auch immer du arbeitest, und wie hoch dein Unfallrisiko bei der Arbeit ist, deiner Sicherheit wird Sorge getragen. Es gibt Normen der SUVA, der BFU,  Sicherheitsempfehlungen von Berufsverbänden und oft auch innerbetriebliche Weiterbildungen, damit du deinen Job sicher verrichten kannst. Was hier gelehrt wird, ist dann auch im Privaten anwendbar. Dass sich ein jeder selber lieb ist, sich zu selber schützen, ist das eine. Dass ein Betrieb, die öffentliche Hand aber auch ein Patron eines KMU’s seine Mitarbeiter schützt, ist das andere. Dem Human Capital als das höchste Gut eines Arbeitgebers, ist Sorge zu tragen, wenn sich auch das Unwort, Menschen als Kapital anzusehen, ziemlich beissen. 

 

Wo neben Angestellten auch Kunden sind, wird einem Chef doppelte Verantwortung auferlegt. Nicht nur, dass er seine Mitarbeiter mit den geeigneten Nothilfematerialien und Defibrillatoren zu ihrer eigenen Sicherheit absichert. Er investiert auch in ihre Aus- und Weiterbildung und schützt damit die Kunden mit. Deshalb macht die Investition in Erste-Hilfe-Massnahmen am Arbeitsplatz doppelt Sinn: Sie multipliziert die Nothilfe von der Belegschaft auf die Kundschaft – und macht das Netz an verfügbaren Defibrillatoren enger. Praktischer Nebeneffekt in Sachen PR: die Firma strahlt ein souveränes Sicherheitsgefühl aus. 

Stolz, zu wissen, dass ich neben meiner Arbeit, Nothilfe leisten und Leben retten kann oder einen Defibrillator einzusetzen weiss.  Das geht übrigens sogar in einem One-Woman-Office, wo keine Kunden vorbeikommen. Deshalb steht der innerbetriebliche Kurs als nächstes auf dem Programm. Angemeldet und in der Agenda notiert.  Ein Selbsterfahrungsbericht folgt auf diesem Blog. Aber ganz sicher!